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Vom Aussäen und Ernten

*inspired by life 🌸 Marthas Wort.Welten*


Der Frühling bringt das Blühen der Pflanzen mit sich.

Der Herbst bringt die Ernte. Der Wandel ist jeden Tag allgegenwärtig. Ob wir wollen. Oder auch nicht. 

 

Die Natur zeigt uns so anschaulich, dass alles, was ausgesät wurde zum Wachsen und Gedeihen kommt. Wenn die Zeit reif ist, zeigen sich die Früchte und es kommt zur Ernte. Im Falle von Blumen, können wir ihren Anblick im Garten oder in der Vase in unserem Zuhause genießen.

 

Bei uns Menschen ist es im Grunde nicht viel anders. Wir säen ständig (bewusst wie unbewusst) Gedanken und Gefühle, Wünsche und Stimmungsbilder aus. Manchmal freuen wir uns sehr, dass unsere ausgesäten „Pflänzchen“ sich dann zu wunderschönen „Pflanzen“ entwickeln.

Andere Male wundern wir uns, warum wir etwas ernten. Bei eingehender Reflexion stellen wir dann doch immer wieder fest, dass wir da etwas unbewusst ausgesät

haben.

 

Es gibt dieses alte Sprichwort, das ich als Kind öfters gehört habe: „Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen“. Da dachte ich mir immer recht verwundert, dass wir doch nur diese Wünsche „aussäen“, die wir wirklich möchten. Oder etwa doch nicht?

 

Im Laufe meines Lebens habe ich mich immer wieder einmal dabei ertappt, dass ich in schlechter Laune einige „Nicht-Wünsche“ ausgeschickt habe… das doppelte verneinen, dass ich etwas auf GAR KEINEN FALL will und dann auch noch mit einer inbrünstigen Leidenschaft laut hinausbrüllend im Zorn oder Unmut. Tja, das Universum versteht nur manchmal unsere NICHT-Wünsche als Wünsche… denn das „nein und nicht“ überhört es einfach in so einigen Fällen.

 

Mittlerweile nehme ich mir Zeit – oft zu Neumond oder wenn ich einfach spüre, dass genau JETZT der Zeitpunkt für das Aussäen von einem bestimmten Wunsch oder Thema richtig ist.

 

Es ist eine Achtsamkeitsübung geworden im Laufe der Zeit. So nehme ich inzwischen gerne wahr, woher sich dieses Bedürfnis regt für einen Wunsch. Kommt es vom Ego? Geht es um einen bestimmten Zweck? Oder ist es ein Herzensanliegen für mich oder Andere in meinem Umfeld? Dabei geht es nicht um Wertung für mich, sondern darum, mich und die Natur der Wünsche besser kennen zu lernen.

 

Wir haben uns so an den Begriff „brainstorming“ gewöhnt… wenn es um unsere innersten Wünsche, Anliegen und Gedanken geht… so wäre jedoch der Begriff „heartstorming“ wesentlich angebrachter, oder nicht?

 

Die Natur macht es so einzigartig vor: die kleinen, oft noch unscheinbaren Samen werden zu den strahlendsten Blumen; die verschrumpelten Knollen entwickeln sich zu den schmackhaftesten Gemüsesorten oder Sträuchern.

 

Mögest du deine ausgesäten Wünsche genießen

Möge deine Ernte dich zufrieden, glücklich und dankbar machen

 

Martha Wirtenberger

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