History
Begründer der Methode war der australische Schauspieler F. M. Alexander (1869 - 1955).
In jungen Jahren verlor er seine Stimme und entdeckte, dass dies in Zusammenhang mit seiner Körperhaltung
bzw. dem Umgang mit seinem Körper stand. Er entdeckte, dass der "Gebrauch" seines Körpers weit reichende
Auswirkungen hatte. Durch die positive Veränderung der Art und Weise WIE er seinen Körper gebrauchte,
konnte er nicht nur sein persönliches Problem lösen, sondern untersuchte seine Erkenntnisse gemeinsam
mit ÄrztInnen wissenschaftlich und machte sie lehr- und anwendbar für andere. So entwickelte er über
viele Jahre die nach ihm benannte Methode, die er seinen Schülern weitergegeben hat und seither verfeinert
und ausgebaut wurde. |
|
Was Sie erwartet:
Wie sitzen Sie jetzt in diesem Moment, können Sie den Sessel unter sich wahrnehmen?
Ist der Nacken verspannt während Sie am PC lesen?
Nehmen Sie Ihren Atem wahr?
Stellen Sie sich vor, dass das Gelesene in Ihre Augen kommt, anstatt die Augen zum PC. Was verändert sich?
Das WIE ist der Gebrauch des Körpers. Wir alle haben einen Körper, den wir in jeder Sekunde gebrauchen.
Die einen mit mehr Sorgfalt, die anderen mit weniger. Eines jedoch ist uns allen gemein: wir unternehmen viel zu viel
Anstrengung bei welchen Tätigkeiten auch immer, herrührend von den Mustern und Prägungen, die wir erlernt haben bzw.
die uns auferlegt worden sind. Diese Anstrengung schlägt sich auch in unserem Gemüt nieder.
Der/die AlexanderlehrerIn unterrichtet SchülerInnen wie er/sie diese Muster wahrnehmen, innehalten und sich neu ausrichten kann,
damit Leichtigkeit und viel mehr Genuss in aller Bewegung, allem Sein möglich wird.
Wie läuft der Unterricht ab?
In diesem Prozess wird der/die SchülerIn durch subtile Berührungsimpulse vom LehrerIn (Hands On) unterstützt.
Oftmals beginnt eine Stunde mit Hands On liegend
am Massagetisch. So kann der Schüler eine unmittelbare Erfahrung von Weite und Loslassen machen, die dann - angeleitet durch verbale Anweisungen des/der LehrerIn- in Bewegungsabläufe integriert werden. Dabei erfährt sich der/die SchülerIn oftmals völlig neu:
Leichtigkeit und Weite in der Bewegung, innere Balance und Frieden kehren ein, ungewohnte Räume öffnen sich (körperlich wie geistig) in denen er/sie sein/ihr Potential erkennen kann und daraus schöpfen lernt. Da es sich um eine sprichwörtlich ganzheitliche Erfahrung handelt, können Worte kaum wiedergeben, was SchülerInnen in den Unterrichtsstunden erleben.
Es ist wie beim Geschmack von Erdbeeren: wer wissen will wie herrlich sie schmecken, muss selber kosten!
Besonders geeignet für Menschen:
- die unter einer Beeinträchtigung ihrer Gesundheit leiden - insbesondere des Bewegungsapparates - (oder einer solchen vorbeugen wollen), soweit sich diese auf einen "fehlerhaften Gebrauch" zurückführen lässt;
- die unter Depressionen und Burn out leiden und ihre Genesung mit der AT unterstützen wollen
- mit zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck
- die ein professionelles Interesse am Einsatz ihres Körpers in seiner komplexen Wirkungsweise haben, wie z.B. Schauspieler, Musiker, Tänzer, Sportler;
- die beim Prozess ihrer persönlichen Entfaltung ("Arbeit an sich selbst") einen körperorientierten Zugang suchen.
Die Alexandertechnik ist eine Schulung für Körper und Geist, die es ermöglicht auszusteigen aus unseren
Beschränkungen. Sie wirkt auf die gesamte Körper/Geisteinheit des Menschen balancierend.
Deshalb ist die Alexandertechnik für jeden Menschen jeden Alters ob mit oder ohne Beschwerden geeignet.
Probieren Sie´s aus!

|