HILFE BEI KINDESMISSBRAUCH

History

Kindesmissbrauch ist kein Kavaliersdelikt - dennoch kommt er immer wieder vor. Die unzähligen Kinderseelen, die dabei auf der Strecke bleiben, zählt niemand. Denn die Dunkelziffer ist unglaublich hoch. Dies liegt auch daran, dass viele nicht wissen, woran sie Missbrauch erkennen können.

Wie fühlt sich ein sexuell missbrauchtes Kind?
Die kleine Seele wird in den Dreck gezerrt, mit Füßen getreten, von Absätzen zermalmt, bis nur noch ein blutiger Klumpen übrig ist. Mit dem Schmerz dieser blutigen Seelenmasse muss das Kind leben.

Wer weiß das?
Nur wer es erleben musste.

Und die anderen?
Niemand kann nachvollziehen, was es bedeutet, mit einem solchen Trauma leben zu müssen.

Deshalb habe ich mein Buch "Tote Augen - Stumme Schreie" vom Leid sexuell missbrauchter Kinder geschrieben.
Dieses Buch ist keine Anleitung für Pädophile. Missbrauchsszenen wird man darin vergeblich suchen. Geschrieben mit dem Blut meiner Kindheit ist es eine Einladung zu einer Reise durch die Seele eines missbrauchten Kindes.
Angereichert mit Beiträgen von Experten ist es eine Pflichtlektüre für jeden, dem das Wohl von Kinder am Herzen liegt. Zudem ist es ein Lehrgang, die versteckten Hilferufe missbrauchter Kinder verstehen zu lernen.

 

Was Sie erwartet:

Das Wort MISSBRAUCH besteht aus zehn Buchstaben – für zehn Assoziationen unvorstellbaren Leides:

  • Vertrauen: wird zur Gänze zerstört
  • Grenzüberschreitung: Das Nein des Kindes wird nicht akzeptiert. Die Grenzüberschreitung, die hier passiert, ist für das Kind wie ein vernichtendes Erdbeben. Kein Stein bleibt auf dem Anderen.
  • Schmerz: physischer und psychischer Art, der sich mit nichts betäuben lässt. Er macht hilflos, einsam, er lässt den Körper langsam sterben.
  • Seelenmord: Er lässt sich mit folgenden Worten beschreiben:

    Mein Verstand will loslassen.
    Mein Körper lässt es nicht zu.

    Meine Augen wollen weinen.
    Mein Verstand sagt: nicht jetzt.

    Mein Mund will schreien.
    Kein Laut kommt über meine Lippen.

    Der Schmerz fließt durch meinen Körper –
    wie eine große Woge.
    Er reißt alles mit.
    Mein Panzer hält den Schmerz in meinem Körper gefangen.

    Ungeweinte Tränen brennen in meinen Augen.
    Stumme Schreie schnüren meine Kehle zu.
    Erbarmungslos erdrückt mich mein Panzer,
    den ich als Schutz selber errichtet habe.

    Meine Augen sind blind von den ungeweinten Tränen.
    Ich ertrinke in ihnen.

    Meine Ohren sind taub von den stummen Schreien.
    Ich halte es nicht mehr aus.

    Mein Körper ist gefühllos von dem Panzer, der ihn umgibt.
    Ich fühle nichts mehr.

    ICH BIN GEFANGEN IN MEINEM KÖRPER!
    ICH WILL HINAUS !

    Wo ist der Weg, der mich aus meinem Gefängnis führt?

  • Sprachlosigkeit: das Kind kann nicht benennen, was es nicht kennt. Aber das unbekannte macht ihm Angst.
  • Verletzungen: Ein missbrauchtes Kind wird immer versuchen, den Schmerz, den es erleiden muss, in irgendeiner Form weiter zu geben. Entweder geschieht dies durch Selbstverletzung, durch Aggressivität gegen Eltern oder Geschwister, oder gegen ein Tier.
  • Isolation: Der totale Rückzug in sich selbst, bis hin zum Selbstmord.
    Leben – unlebbar, Liebe – unspürbar, Wärme – eiskalt, Umarmung - unfühlbar, Nähe – unendlich fern, Existieren – nur durch Isolation möglich, Im Jenseits lockt die Erlösung
  • Wertlosigkeit: „Du bist nichts Wert.“ „Du bist zu nichts nütze.“ „Nicht einmal das kannst du.“
    Diese Worte schleudert ein Pädophiler einem Kind entgegen, während er größte Lust empfindet. Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen werden zerstört. Nur wenige schaffen es, einen kleinen Teil davon durch entsprechende Therapie wieder aufzubauen.
  • Ungläubigkeit: Niemand glaubt dem Kind. Die Bemühungen, zu transportieren, was es durchleidet, sind entweder erfolglos oder sie werden nicht verstanden, weil die Erwachsenen nicht in der Lage sind, die Sprache der Kinder zu verstehen.
    Dieses Nicht-Helfen ist das noch größere Trauma, als der Missbrauch selbst.
  • Verantwortungsumkehr: Kommt endlich alles ans Licht, herrscht im Umfeld des Kindes Entsetzen, Ratlosigkeit, Resignation, die sich so äußern können:
    „ja warum hast du denn nie etwas gesagt, wir hätten dir doch helfen können.“ oder „Naja, wenn du nichts gesagt hast, wird es schon nicht so schlimm gewesen sein.“
    Nicht selten macht sich auch Fassungslosigkeit im Körper der Erwachsenen breit, wenn sie von Kindesmissbrauch hören. Muskeln und Reflexe sind auf Flucht programmiert, anstatt das Kind, diesen kleinen geschundenen Körper in die Arme zu nehmen.
    Niemals dürfen wir unseren Kindern die Verantwortung für ihr Wohlergehen aufbürden. Es liegt allein in der Verantwortlichkeit von uns Erwachsenen, unsere Kinder zu beschützen. Ein fataler Irrtum ist es, in Kindern kleine Erwachsene zu sehen. Damit ist die Verantwortungsumkehr vorprogrammiert.

 

Besonders geeignet:

Je mehr Menschen bereit sind, Bücher dieser Art zu lesen, umso größer ist die Chance, Kindern, die sexueller Gewalt ausgeliefert sind, zu helfen.

Speziell für Schulen und Kindergärten:
Ich gestalte Themenabende für Eltern und Pädagogen zur Sensibilisierung für die versteckten Hilferufe missbrauchter Kinder.

 

Meike Hohenwarter fragen!


Autorin & Frauen-Kraft-Expertin:
Karin Varch
Autorin von "Tote Augen - stumme Schreie"
k.varch@victoria.at
www.karinvarch.at.tf
 

Quelle: Karin Varch| Fotos: © Karin Varch

 

 
 
Mit Klick bestellen
 
Kontakt | Impressum | AGB | Werben auf Frauen-Kraft.at
Copyright © Frauen-Kraft.at 2007-2009 - Alle Rechte vorbehalten.