TAI CHI

History

Tai Chi ist vor hunderten von Jahren in China entstanden. Die Geschichte erzählt, dass Chang San-Feng, der ein Meister der äußeren Kampfkunst (Kung Fu) war, sich im Alter in die Berge zurückzog und durch Meditation und Naturbeobachtungen Tai Chi entwickelt hat. Durch Verbindung mit geistiger Kraft entstand eine neue Bewegungskunst - Tai Chi Chuan - kurz: Tai Chi. Viele heraus ragende Meister haben Tai Chi weiter entwickelt, es entstanden verschiedene Stile.

Monika Gredler

Der heute berühmteste Stil ist der Yangstil, der sich bis zu seinem Gründer Yang Lu Ch'an (1799-1872) zurück verfolgen läßt.
Innere Kraft wird in den alten Texten mit dem Bild "mit einer Unze tausend Unzen bewegen" beschrieben. Das Wissen um die tieferen Zusammenhänge war ein gut behütetes Familiengeheimnis und wurde nur Söhnen oder besonderen Schülern und deren Ehefrauen weiter gegeben. Aber nicht den Töchtern, damit es nicht aus der Familie in falsche Hände gelangt.

Heute wird dieses tiefere Tai Chi-Wissen in der ITCCA öffentlich unterrichtet.

 

Was Sie dabei erwartet:

Langsame fließende Bewegungen werden wie Glieder einer Perlenkette aneinander gereiht. Tai Chi ist eine der schönsten und harmonischsten Ausprägungen energetischer Körperarbeit. Das Üben fördert und entwickelt den Fluss der Lebenskraft (CHI).

Es gibt außer der Soloform noch Partnerübungen (Tui Shou), Waffenformen (Schwert und Säbel und Stock), Meditation, Kampfformen, die alle dazu dienen Chi zu entwickeln und aus der Mitte heraus zu handeln. Geist (YEE) und Körper werden gleichermaßen gefördert und entspannt.

Schwert:
In China waren Frauen immer wieder für ihre besondere Schwertkunst bekannt, zum Beispiel Gongsun, die in der Tang-Dynastie (618-907) lebte. Das Schwert wird auch dem Element Wasser zugeordnet, weil die Bewegungen in der Schwertform besonders fließend sind.

Im Unterricht wird der Körper langsam trainiert und vorbereitet und jedes Mal lernt man ein Stückchen dazu. Von der ersten Unterrichtseinheit an fühlt man sich schon angenehm durchwärmt und beweglicher. Der Atem wird tiefer, mehr Sauerstoff gelangt ins Blut. Der Körper wird bewusster, aber auch wohlverdient müde am späten Abend, der Schlaf wird erholsamer.

Die wechselnden Bewegungen regen beide Gehirnhälften an. Die Wirbelsäule wird in allen ihren Möglichkeiten bewegt und durchblutet, die Gelenke werden geschmeidiger, Muskeln werden trainiert. Gleichzeitig lernt der Körper einen "Energiesparmodus", da er wirklich nur die Muskeln verwendet, die er für eine bestimmte Bewegung braucht.

Der Körper lernt auf Dauer eine neue Bewegungskunst: Bewegung, um mehr Energie - Lebenskraft - Chi zu erlangen. Die gelernte Tai Chi-Form ist wie ein Gefäß, in dieses Gefäß werden dann Vertiefungsstufen "gefüllt", die immer weiter zur inneren Energie - zur höchsten (TAI) Energie (CHI) führen.


Besonders geeignet:

Für alle Altersgruppen, und alle die

  • ihre eigene Energiequelle nähren und entwickeln wollen
  • wieder be-weg-licher werden wollen aber sich nicht trauen
  • mehr Fitness wollen
  • wieder klarer denken wollen
  • Freude an Bewegung wieder entdecken wollen
  • sich gerne bewegen
  • ihre Gelenke stärken wollen
  • ihre Wirbelsäule kräftigen wollen
  • einen inneren Raum in sich selbst schaffen möchten
  • einen Ausgleich zu Beruf und Familie suchen

Monika Gredler fragen!


Autorin & Frauen-Kraft-Expertin:
Monika Gredler
Leitung der ITCCA Österreich
www.itcca.at
monika.gredler@itcca.org

 


Quellen: Monika Gredler- Fotos: © Monika Gredler

 
 
 
 
 
 
 
 
 
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